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"Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"




https://youtu.be/7ukIzfIrT7M

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt 

Liebe Leserinnen und Leser,
alles hatte er verloren: seine Familie, seinen Viehbestand, seine Weiden und Äcker. Sein einst großes Vermögen hatte sich in Nichts aufgelöst. Und zu allem Überfluss war er nun auch noch krank geworden. Schlimmer geht es nicht, mögen da viele denken. Aktuelle Bilder und Ereignisse kommen uns in den Sinn. Der betroffene Hiob versteht die Welt nicht mehr: fühlt er sich doch unschuldigt und versteht nicht, warum über ihn und seine Familie soviel Leid gekommen ist. Sein Leid brüllt er geradezu aus sich heraus und wirft es Gott vor die Füße. Gleichzeitig ruft er Gott als seinen Anwalt an, der als sein Fürsprecher schon zu Lebzeiten seine Unschuld vor der Welt beweisen soll. Dieses Vertrauen spiegelt sich in seinen Gebeten wider. Martin Luther bezeichnet das Gebet als “... ein Schiff, das gegen reißende Strömung flussaufwärts fährt“ (Römerbrief-Vorlesung 1515/1516).   Luther sieht Hiobs Wunsch noch in einem anderen Licht und übersetzt: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet, und er wird mich hernach aus der Erden auferwecken. Und werde darnach mit dieser meiner Haut umgeben werden und werde in meinem Fleisch Gott sehen.“ (Hiob 19,25-26) Die Theologie sah in dieser alttestamentlichen Bibelstelle einen Hinweis auf die Auferstehung Jesu Christi im Neuen Testament. Dahingehend folgt Georg Friedrich Händel (1685-1759) in seinem Oratorium „Der Messias“ in einer Arie: „For now is Christ risen from the dead, the first fruits of them that sleep.“ (1 Kor 15,20) Im 1. Korintherbrief liegt eines der der ältesten Zeugnisse der Auferstehung vor. Als Zeugen werden fünfhundert Brüder, Jesu Bruder Jakobus, alle Apostel und Paulus selbst genannt. (1 Kor 15,6-8)  
Das, was die Osterberichte bezeugen, übersteigt unsere eigene Vorstellung. Keineswegs jubeln die Jünger sofort, als ihnen der Auferstandene erscheint. Sie haben stattdessen Angst: Unglaube, Zweifel und Ratlosigkeit nehmen von ihnen Besitz. Im Lukas-Evangelium halten die Jünger den Auferstandenen sogar für ein Gespenst (Lk 24,36-49). Was ist mit dem Wort „Gespenst“ gemeint? Mit einfachen Worten können wir sagen: eine unbewältigte Vergangenheit, die in einer gefährlichen Art und Weise in die Gegenwart hineinwirkt. Unvergebene Schuld z.B. kann die Vergangenheit zu einem Gespenst werden lassen. Das kann Angst auslösen. Um diese Angst abzustreifen, muss ein Mensch diese bewusst suchen. Der Auferstandene fordert die Jünger auf, sich dieser Begegnung zu stellen. Thomas darf sogar seine Hand in die Seitenwunde des auferstandenen Jesus legen. In diesem Augenblick erkennt Thomas, wen er vor sich hat und kommt so zum Glauben. 

Der Gruß des Auferstandenen „Friede sei mit euch“ begabt seine Jünger mit der „Kraft aus der Höhe“. Lassen auch wir uns von der lebendigen Gegenwart des Auferstandenen berühren, indem wir die Vergebung empfangen und bewahren wir uns -wie einst Hiob- unseren Kontakt zu Gott im Gebet.

Ein frohes Osterfest in diesen bewegten Zeiten wünscht Ihnen und Ihren Familien

Holger Ossowski
ev.-luth. Pfarrer in Garrel und Kreisdiakoniepfarrer des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland


Wir sind in der dunklen Jahreszeit angekommen. Vermeintlich nimmt das Tageslicht immer weiter ab und die Dunkelheit immer mehr zu. Der Adventskranz und auch der Weihnachtsbaum machen uns jedoch deutlich: das Licht nimmt zu und erfährt in Jesus Christus seine Maximierung. Jede Dunkelheit muss vor ihm weichen.

Lassen Sie sich in der kleinen Video-Andacht https://youtu.be/HFP4MVcbGxM

zum diesjährigen Weihnachtsfest 2020 mit in diesen weihnachtlichen Glanz mit hinein nehmen.

Besonders danke ich an dieser Stelle Herrn Carl Mathias Wilke, der dieses Video in der Friedenskirche in Garrel erstellte.  
Gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 

wünscht Ihnen und Ihren Familien

Holger Ossowski, ev.-luth. Pfarrer in Garrel  und Kreisdiakoniepfarrer

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Gedanken zum Sonntag im Sonntagsblatt Vechta (06.12.2020)

Mit kleinen Stiefeln zum großen Fest: Geschenke in der Wartezeit

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie am Sonntagmorgen auch erwartungsvoll in ihre Stiefel gesehen, ob dort ein Kleinigkeit für Sie steckt? Vielleicht etwas zum Naschen? Diese Tradition erinnert uns an das Leben eines vorbildlichen Menschen: an den Bischof Nikolaus von Myra (270-343 n. Chr.). Geradezu sprichwörtlich war seine Hilfsbereitschaft. Einem armen Mann, der krank war und nicht mehr arbeiten konnte, ließ Nikolaus beispielsweise einen Sack mit Brot und Mehl vor seine Tür stellen, so wird berichtet. Das Ganze wiederholte sich an den beiden nächsten Tagen. Der Unterschied bestand nur darin, dass die Säcke nun von seinen Kindern gefunden wurden. Und auch der Inhalt der Säcke war anders: während im zweiten Sack Kleidung war, enthielt der dritte Sack einen Tag später Schuhe, die mit Spielzeug angefüllt waren. Die Grundversorgung war so für einige Zeit gesichert. Dass sogar noch Spielzeug in den Schuhen versteckt war, grenzte geradezu an Luxus. Die Familie bekam mehr, als sie erwartete. Diese und andere Legenden machten Nikolaus von Myra berühmt. Doch auch der Bischof war sich sicher bewusst: Mehr als ein Mensch zum Leben braucht, bekommt er von Gott. 

Daran erinnert uns auch das Johannes-Evangelium. Hier antwortet Jesus nach der eindrücklichen Brotvermehrung und Speisung der 5000: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid.“ (Joh 6,26) Diese Wohltat lenkt unseren Blick auf die Speise, die wirklich Bestand im Leben hat: „Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben ...“ (Joh 6,27) Jesus lässt keinen Zweifel daran, wen er mit diesem Brot meint: sich selbst. Und seine Botschaft ist eindeutig: „Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Joh 6,35) Eine solche Äußerung trifft nicht unbedingt auf Zustimmung. Manche ärgern sich sogar darüber und tun solche Aussagen als zu weltfern und fremd einfach ab. So dachten auch viele seiner Jünger und wandten sich von Jesus ab. Es war nicht das, was sie hören wollten. Jesus spricht sie direkt an: „Wollt ihr auch weggehen?“ (Joh 6,67) Simon Petrus rettet die Lage und bringt es in einem Bekenntnis auf den Punkt: „Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens ...“ (Joh 6,68) Ein Fortgehen ist seiner Ansicht nach völlig abwägig, abwarten also.

Mit Wartenzeit verbinde ich den Advent: Warten auf die Ankunft von Jesus. Die beiden brennenden Kerzen auf dem Adventskranz zeigen es an: Es dauert noch zwei Adventssonntage, dann ist das großartige Fest da: die Geburt von Jesus. Die süßen Gaben in den Stiefeln können da eine willkommene Hilfe sein, diesen Zeitraum zu versüßen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich eine gesegnete Adventszeit.  

Holger Ossowski,
ev.-luth. Pfarrer in Garrel und Kreisdiakoniepfarrer

Göttlicher Beistand rückt in die Nähe Gottes

Liebe Leserinnen und Leser,
viele von uns sind es gewohnt, sich ihre Wünsche möglichst selbst zu erfüllen. Im digitalen Zeitalter ist das noch leichter: online bestellen und bezahlen. Oft wird die Ware dann als Paket schon am nächsten Tag direkt nach Hause geliefert. Und doch gibt es Dinge, die wir uns nicht kaufen können, sondern um die wir bitten müssen. Dazu gehört der Segen: „Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden“, lautet der priesterliche Segen im Alten Testament (4. Mose 6, 24-26). Nach biblischem Verständnis ist es allein Gott, der durch die Worte und Hände der Menschen den Segen weitergibt. Umfassend und reich sind die Dinge, die Gott uns schenkt.
Leiblich spürbar wird diese Zuwendung Gottes besonders in dem Segen mit Handauflegung. Sie ist ein Zeichen dafür, dass die Kraft Gottes am Menschen wirksam wird. Der Segen Gottes an den Menschen ist durch Jesus Christus Wirklichkeit geworden. Das lateinische Wort signare bedeutet segnen: sich mit dem Kreuz bezeichnen und sich zu Christus bekennen. „Gehet hin im Frieden des Herrn“: Es ist die Zusage göttlichen Beistandes mit denen Christinnen und Christen in die Welt gesandt werden. Die lebensfördernde Kraft des Segens wird ihnen zuteil durch das Wort Christi. An Trinitatis, dem Fest der Heiligen Dreifaltigkeit, wird Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist bekannt. Es sind drei Wesensarten und doch ist Gott eins: Schöpfung, Erlösung und Heiligung zugleich. Es ist der Glaube daran, dass Gott mich geschaffen, sein Sohn Jesus Christus mich erlöst und der Heilige Geist mich berufen und geheiligt hat. In diesem Vertrauen sprechen wir den Segen, der uns Menschen in die Nähe Gottes rückt. Lassen auch Sie sich in diesen bewegten Zeiten in Gottes Nähe rücken.

Pfarrer Holger Ossowski
Kreisdiakoniepfarrer


Liebe Schwestern und Brüder,
„Kirche lebt durch Bewegung“ ist auf einem Band zu lesen, das zur Zeit unsere Bartningsche Notkirche in Garrel durchzieht. Wir leben in bewegten Zeiten. Dazu passen die nun kommenden kirchlichen Feiertage Himmelfahrt, Pfingsten und Trinitatis. Das sind Tage voller Bewegung. Am Himmelfahrtstag zeigt die Bewegungsrichtung von unten nach oben: der Auferstandene kehrt zu seinem Vater zurück. Hier wird die Einheit von Vater und Sohn besonders deutlich, die unserer christlichen Gemeinschaft begründet. Das Pfingstfest erinnert uns an die kraftvolle Ausgießung des Heiligen Geistes und macht uns gewiss: der Auferstandene ist mit seiner Kraft unter uns wirksam bis zum heutigen Tag. Trinitatis, das Fest der Dreifaltigkeit Gottes macht uns deutlich: Obwohl Gott in drei Wesensarten (Vater, Sohn und Heiliger Geist) wirkt, ist er doch eins. Alle drei Feste sagen uns: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Mt 28,20

An dieser Stelle danke ich Herrn Carl Mathias Wilke, Gemeindekirchenrat in Garrel, der zu diesen Festtagen wieder kurze Video-Andachten produzierte, die im Internet bei You Tube zu den entsprechenden Zeiten angesehen werden können.

Gottvertrauen und Gesundheit wünscht Ihnen weiterhin

Pfarrer Holger Ossowski
Kreisdiakoniepfarrer


Himmelfahrt 21.05.2020 - Videolink

 https://youtu.be/XtLRE4NNWAk


Pfingsten 31.05.2020 - Videolink

 https://youtu.be/lemk6-9dIWU


Trinitatis 07.06.2020 -  Videolink
https://youtu.be/cyP4LHL702M



Die ev.-luth. Kirchengemeinde Garrel startet am Sonntag Kantate (10.05.2020) mit ihren öffentlichen Gottesdiensten in der Friedenskirche. Aufgrund der besonderen Situation müssen die Sitzplätze stark reduziert werden. Deshalb werden zwei Gottesdienste angeboten: 9 - 9.30 Uhr und 9.30 - 10 Uhr. Eine vorherige telefonische Anmeldung bei Pfarrer Ossowski (04474-312) ist dabei erforderlich. Es entscheidet die Reihenfolge der Eingänge. Das Tragen einer Gesichtsmaske ist während des Gottesdienstes Pflicht.

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Alle gemeindlichen Veranstaltungen und Gottesdienste (außer Beerdigungen im engsten Familienkreis) sowie Unterricht für Konfirmanden/innen entfallen bis auf Weiteres. Alle Taufen sowie die Konfirmationen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.


In dieser besonderen Zeit gilt es, neue Wege der Begegnung zu finden. Die Verkündigung und Seelsorge ereignet sich jetzt in einem anderen Rahmen. So hat sich die Kirchengemeinde Garrel für die Form von Video-Andachten entschieden, um Gemeindegliedern und Anderen die Möglichkeit zu geben, das Wort Gottes und seine Auslegung zu hören.  

Gottvertrauen und Gesundheit wünscht Ihnen

Pfarrer Holger Ossowski 





https://youtu.be/X07rLB6Ll2k      - Video-Andacht zum Palmsonntag

https://youtu.be/5B0Z9m1K3Z0   - Video-Andacht zu Ostern


Seelsorgerinnen und Seelsorger aus den christlichen Kirchen in Niedersachsen stehen unter der
kostenfreien Rufnummer 0800 – 111 20 17 täglich zwischen 14 und 20 Uhr für Gespräche zur Verfügung.
Wenn Sie in der Corona-Krise einen Menschen brauchen, der zuhört und Ihnen Zuspruch geben kann, rufen Sie gerne diese Nummer an. Selbstverständlich sind alle Seelsorgerinnen und Seelsorger verpflichtet, das Seelsorgegeheimnis zu wahren.


Angebote von Andachten sind auch auf der Internetseite des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland einsehbar:

https://ev-kirchenkreis-om.de/







Digitale Angebote von Gottesdiensten und Andachten finden Sie hier:
https://www.kirche-oldenburg.de/kirchezuhause
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Ab sofort haben wir ein neues Online-Portal: „Kirche hilft!“.
Auf dem Online-Portal https://ev-kirchenkreis-om.de/www.kirche-oldenburg-hilft.de sind Menschen aus dem Oldenburger Land herzlich eingeladen, sich gegenseitig real zu unterstützen und virtuell zu begegnen.


"Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter." Markus 3,35

Liebe Mitglieder des Gemeindekirchenrats, liebe Gemeindeglieder,

eine ungewisse Zeit des Wartens wurde uns allen auferlegt und zeigt uns deutliche Grenzen in unserem Alltag auf. Sogar die Kirchen und Gemeindehäuser bleiben für Versammlungen und Gottesdienste verschlossen. Und dennoch: der Glaube und das Gebet bleiben uns, ganz gleich, wo wir uns befinden.

Als Zeichen der Verbundenheit und der Gegenwart Gottes in dieser Welt, werde ich - wie so viele Glaubensbrüder und -schwestern auch - am Sonntag zur Gottesdienstzeit (Achtung: Zeitumstellung!) die Glocke der Friedenskirche läuten, die Altarkerzen entzünden, die für den Sonntag vorgesehen Perikopen verlesen, ein Fürbittengebet sprechen und um den Segen bitten. Danach werde ich die Kerzen wieder löschen und die Kirche verlassen. Wenn Sie selbst eigene Anliegen haben, die ich mit in die Fürbitte übernehmen soll, schicken Sie mir diese bitte zu.

Es ist geplant, eine oder mehrere Andachten digital aufzuzeichnen und ins Netz zu stellen. Darüber werde ich Sie rechtzeitig informieren.

Gottvertrauen und Gesundheit wünscht Ihnen

Holger Ossowski
Pfarrer und Kreisdiakoniepfarrer



Der neue Gemeindekirchenrat wurde am 3. Juni 2018 in das Amt  eingeführt.von Links: Barbara Ecker, Lydia Worster, Irina Bischel, Eduard Japs, Olga Fartov, Ludmilla Schlegel und Pfarrer Holger Ossowski. Es fehlt: Carl-Mathias Wilke





Verabschiedet wurden die Kirchennältesten: Sabine Brüning, Barbara Ecker und Erna Gerdt.

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Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Garrel freut sich über die Fertigstellung der Altarnische in der Friedenskirche. In der denkmalgeschützten Holzkirche wurden jüngst das noch fehlende Altarpodest sowie zwei Flügeltüren eingebaut, so dass die Altarnische nun auch komplett verschlossen werden kann. Der Architekt Otto Bartning hatte das so von Anfang an geplant, damit der Gottesdienstraum auch als Gemeindesaal genutzt werden kann.





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Endlich ist sie da. Die Friedenskirche hat eine Pfeifenorgel bekommen. Seit dem ersten Einsatz am Himmelfahrtstag 2011 sieht man immer wieder staunende Gesichter in der Kirche und hört bewundernde Worte darüber, dass wir nun eine echte Orgel hätten. Die elektronische Orgel von damals ist Geschichte. Die neue Pfeifenorgel, die 1988 gebaut wurde, stammt aus einem Privatbesitz eines Niederländers und wurde innerhalb von zwei Tagen von einem Orgelbauunternehmen aus den Niederlanden aufgebaut. Die Orgel besitzt 220 Pfeifen, darunter sind zwölf Holzpfeifen. Im Vergleich zu anderen Instrumenten ist sie eher klein, aber aufgrund ihrer Besonderheit als Systemorgel bietet die Orgel eine bemerkenswerte Klangvielfalt.
Olga Eropkin - Organistin

 










Das Ensemble „Vox Cambiata“ begeisterte zum 2. Mal die Zuhörer in der Friedenskirche. Sigrid Buschenlange (Sopran), Irmgard Asimont (Querflöte), Brigitte Behrens (Violine), Ulrike Brettschneider (Oboe u. Englisch-Horn), Carolin Morawietz (Cello) und Dorit Kohne (Spinett) interpretierten zwei Kantaten aus der Barockzeit. „Meine Seele rühmt und preist“ von G. M. Hoffmann und die Hochzeitskantate „Weichet nur, betrübte Schatten“ von Johann Sebastian Bach. Außerdem waren ein Quintett von Johann Christian Bach und das Ave Maria von G. Caccini zu hören.
Das Publikum bedankte sich mit heftigem Applaus für das fantastische Konzert und konnte sich dann noch an einer Zugabe erfreuen.


Frei nach dem Motto aus dem Buch Jeremia „Du pflanzt sie ein, sie schlagen Wurzeln und wachsen und bringen Frucht.“ (Jeremia 12,2) hat Herr Oberkirchenrat Grobleben am Reformationstag 2010 in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Garrel nach einem Festgottesdienst im Beisein der Gemeinde einen „Lutherbaum“ gepflanzt. Dieser symbolische Akt ist ein Zeichen für das bevorstehende Luther-Jahr 2017. Herr Oberkirchenrat Grobleben äußerte dabei ein Zitat, das Martin Luther zugeschrieben wird: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ In diesem Sinne wünschte er der Gemeinde einen zuversichtlichen Glauben und eine reiche Ernte. 
Pfarrer Holger Ossowski



In Lutherstadt Wittenberg entsteht „Luthergarten“ unter weltweiter Beteiligung 
Acht Kirchengemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg beteiligen sich an dem weltweiten Projekt „Luthergarten“. In Vorbereitung auf das 500-jährige Jubiläum der Reformation entsteht in den Wallanlagen der Lutherstadt Wittenberg bis zum Jahr 2017 ein „Luthergarten“. Dieses Denkmal ist ein Symbol für die weltweite Ausstrahlung der Reformation. Mit dem Pflanzen eines „Lutherbaums“ am Reformationswochenende werden die Oldenburger Kirchengemeinden Teil des weltumspannenden Projekts. 
Der Luthergarten in Wittenberg ist als ovaler Garten mit insgesamt 500 Bäumen geplant, die symbolisch für 500 Jahre Reformation (1517-2017) stehen. Das Zentrum des Gartens, den der international renommierte Landschaftsarchitekt Dr. Andreas Kipar (Mailand/Duisburg) entworfen hat, bildet ein Platz in Form der Lutherrose. Dieser Garten gibt der optimistischen Haltung Luthers, die sich in dem ihm zugeschriebenen Zitat vom „Apfelbäumchen“ so anschaulich ausdrückt, konkrete Gestalt.
Am 1. November vergangenen Jahres wurden die ersten 25 Bäume gepflanzt. Mit dabei war auch der Bischof Jan Janssen, der einen Baum für die Oldenburger Kirche gepflanzt hat. Kirchen aus aller Welt sind eingeladen, die Patenschaft für einen der 500 Bäume zu übernehmen und gleichzeitig einen Baum im Bereich ihrer Heimatkirche zu pflanzen. Auf diese Weise wird ein weltweites ökumenisches Netz gespannt. Es wird ein Zeichen der Verbundenheit, Vernetzung und Versöhnung der Kirchen weltweit gesetzt.
Das Projekt wurde durch den Lutherischen Weltbund (LWB) in Genf unter Mitwirkung des Deutschen Nationalkomitees (DNK) des LWB und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) initiiert und wird gemeinsam mit der Stadt Wittenberg umgesetzt.
Weitere Informationen zum Lutherbaum finden Sie unter:
www.luthergarten.de


Die Garreler Kirchengemeinde feierte im September 2010 mit einem Gemeindefest das Jubiläum 60 Jahre Friedenskirche.
Im gut besuchten Gottesdienst erinnerte Pfarrer Holger Ossowski an die Nachkriegsjahre, die Entstehung der Kirchengemeinde, die Stiftung und den Umzug der unter Denkmalschutz stehenden Notkirche des Architekten Bartning. Außerdem wirkten die Kinder des Kinderbibeltages im Gottesdienst mit. Sie zeigten, was sie am Tag zuvor beim Kinderbibeltag, der unter dem Motto „Die Wanderung in der Wüste“ stand, erfahren hatten.
Mittags stärkten sich die Gäste mit einer Erbsensuppe und zum Kaffee wurde ein reichhaltiges Kuchenbüfett mit selbstgebackenem Kuchen angeboten. Beschäftigung fanden die Kinder beim Dosenwerfen, einem Button- und Schminkstand sowie einem Bastelangebot des Tagesmüttervereins. Hoch hinaus klettern konnten auch die Erwachsenen beim „Kistenstapeln“ der Johanniter. Bei den Pfadfindern aus Cloppenburg, die ihre Zelte aufgeschlagen hatten, wurde Stockbrot gebacken. Am Stand der Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“ wurde zu einem Ratespiel eingeladen. Kreativ wurde es dann am Infostand der Diakonie. Gemeinsam wurde ein Bild gemalt, das jetzt im Gemeindesaal seinen Platz gefunden hat.
Das schöne Spätsommerwetter nutzten auch Besucher aus benachbarten Kirchengemeinden, für Begegnungen, Gespräche und um sich in der Kirche sowie im Gemeindezentrum umzuschauen.

























zur Eröffnung des Gemeindezentrums am 13. Dezember 2009  

Pfarrer Ossowski begrüßte in der neu errichteten denkmalgeschützten Kirche des Architekten Otto Bartning die über 300 Gottesdienstbesucher und Bischof Jan Janssen aus Oldenburg. Er sprach von einem Wunder, dass in Garrel vollbracht wurde und bezeichnete die Kirche als ein Schmuckstück und das Gemeindezentrum als ein Traum. Besonderen Dank richtete er an die Handwerksbetriebe, den Gemeindekirchenrat und die unzähligen Gemeindemitglieder, die besonders in der Schlußphase viel geleistet haben. Bischof Jan Janssen sprach von einem Fest der Freude, zusammen mit den Gläubigen das Einweihungsfest der alten und neuen Kirche zu feiern. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Gospelchor der Ev.- luth. Kirche in Cloppenburg.

Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen und die Möglichkeit das neue Gemeindezentrum zu besichtigen.  Der Architekt Wolfgang Droste aus Oldenburg erläuterte den Bauverlauf in einer Präsentation. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Garreler Kinderchor unter der Leitung von Frau Sigrid Buschenlange.  










Am 8. August 2009 konnte mit zahlreichen Gästen aus Kirche, Politik, Wirtschaft, Kultur und verschiedenen Vereinen das offizielles Richtfest gefeiert werden. Mit einem entsprechenden Richtspruch befestigten die Zimmerleute fachmännisch die Richtkrone auf dem Dach der Friedenskirche.

 


Viele Besucher nutzten am Samstag das Angebot um das neue Gemeindezentrum zu besichtigen.






Nach monatelanger Verzögerung ist es jetzt endlich soweit. Der Umzug der ev.-luth. Kirche sowie der Neubau des Gemeindezentrums kann beginnen. Am 19. Februar 2009 erfolgte der erste Spatenstich zu dem Pfarrer Holger Ossowski und der Gemeindekirchenrat einige Gäste eingeladen hatte. Den ersten Spatenstich führten Bürgermeister Andreas Bartels, sein Vorgänger Ludger Mayhaus, Kreispfarrer Michael Braun, Pfarrer Dr. Oliver Dürr aus Molbergen, Kaplan Ingo Struckkamp, Herr Volker Droste vom Architektenbüro Droste Doste & Urban aus Oldenburg, Bauunternehmer Wolfgang Lunte und Pfarrer Holger Ossowski aus. 
 
„Mit den Erdarbeiten kann unverzüglich begonnen werden“, so der Bauunternehmer Wolfgang Lunte. Die Betonplatte für die Kirche und die neunen Gemeinderäume wird gegossen, sobald die Witterung es erlaubt. Das Gemeindehaus wird mit der Kirche verbunden. Insgesamt kostet das Bauvorhaben voraussichtlich eine Millionen Euro.

Auf dem Grundstück mitten im Ort direkt am Friedhof, entsteht das neuen Gemeindezentrum. Pfarrer Ossowski bedankte sich auch bei dem Ehepaar Penning aus Garrel, die den 3000 Quadratmeter großen Bauplatz, an die Kirche verkauft hat. Die im Jahr 1947 gebaute Holzkirche, die noch Auf´m Halskamp in Garrel steht, wird auseinandergenommen und auf dem neuen Baugrund wieder aufgebaut. Dieser Beschluss wurde vom Gemeindekirchenrat gefasst, da sich die jetzige Adresse mittlerweile zu einem Gewerbegebiet entwickelt hat, in dem es sehr laut ist und kein annehmbarer Ort mehr für eine Kirche.

Der Architekt Otto Bartning entwickelte nach dem Krieg diesen Kirchentyp, der einfach und günstig gebaut werden konnte. Viele Flüchtlinge kamen damals aus den ehemaligen Ostgebieten und der Landeskirche fehlte es an Gebäuden. Diese Kirchen stehen wegen ihrer Besonderheit unter Denkmalschutz. Bauähnliche Kirchen stehen in Bakum und an den Ahlhorner Fischteichen. 

Die Friedenskirche wird in der Woche nach Ostern von einer Firma aus Sage abgebaut. „Wir hoffen, dass das neue Gemeindezentrum bis Ende des Jahres fertig wird und wir dann hier die Weihnachtsgottesdienste feiern können“, so Pfarrer Ossowski.


















Gut verpackt kann die Kirche nun zum neuen Grundstück transportiert werden.








Durch ein Feuer am 1. Mai 2009 gegen 23:00 Uhr wurden Teile der Kirche zerstört. Es verbrannten Lattungen und Vertäffelungen aus dem Innenbereich. 

Der Wiederaufbau der Kirche beginnt am 17. Juli 2009. Die Fotos finden Sie unter Neubau Gemeindezentrum.